Dem Rettungsdienst droht massive Personalnot

Der Leiter des RKsH schlägt im Ratsausschuss Alarm und bittet die Politik um Unterstützung bei einem Bauvorhaben.

Personalnot: der Leiter des RKsH schlägt im Ratsausschuss Alarm. Foto: RKsH

Emden. Dem Emder Verein für Rettungsdienst, Krankentransport und soziale Hilfsdienste (RKsH) drohen massive Personalprobleme. Der Grund: Seit 2014 konnten kaum noch Notfallsanitäter ausgebildet werden, weil die Krankenkassen die Finanzierung übernommen haben und die Zahl der Auszubildenden dadurch stark reglementiert wurde. Zum Vergleich: 33 junge Männer und Frauen hat der RKsH innerhalb von sechs Jahren zum Rettungsassistenten ausgebildet, fünf Auszubildende pro Jahr bis 2014. Dann wurde die Ausbildung modifiziert. Aus dem Rettungsassistenten wurde der Notfallsanitäter, die Ausbildungsdauer von zwei auf drei Jahre ausgeweitet. Bei der hohen Fluktuation in der Branche reicht die Zahl der von den Kassen finanzierten Neuzugänge so nicht mehr aus.

12.08.2017, 00:05 Uhr
Über die Autorin
Stephanie Schuurman Redakteurin Lokales bei der EZ seit: 2003
Telefon: 04921-8900403