Baustellenverkehr läuft über Autobahnzubringer

Stadt schlägt eine neue Trasse für den Bau des Borssumer Umspannwerkes vor. Der Schwerlastverkehr soll aus den Wohngebieten ferngehalten werden.

Auf diesem Weg könnte der Schwerlastverkehr zur geplanten Baustelle kommen - genehmigt werden muss er allerdings in Oldenburg. Grafik: EZ

Emden. Um den bevorstehenden Schwerlastverkehr für den geplanten Bau eines neuen Umspannwerks in Borssum möglichst aus Wohngebieten, vor allem aus dem Wykhoffweg, herauszuhalten, hat die Stadt in Abstimmung mit dem Bauherrn, der TenneT Offshore GmbH, eine alternative Planung für eine Zuwegung vorgelegt. Danach sollen die Baustellenfahrzeuge über den Autobahnzubringer Emden-Ost, also über die B 210, geleitet werden. Diesen Plan hat die Stadtverwaltung am Mittwochabend dem Ratsausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt vorgelegt. Stadtbaurat Andreas Docter machte aber deutlich, dass nicht die Stadt Emden, sondern die zuständige Straßenbaubehörde in Oldenburg die Pläne genehmigen muss. "Wir gehen fast nur über bereits vorhandene Wege", sagte Docter. Über das Fehntjer Tief soll eine provisorische Brücke gelegt werden.

Die im Ausschuss vertretenen Fraktionen begrüßten die Lösung. Sie waren in den vergangenen Wochen von besorgten Anwohnern angesprochen worden, die eine Belastung der angrenzenden Wohngebiete befürchten. Nach Aussage von FDP-Fraktionschef Erich Bolinius habe ihm TenneT mitgeteilt, dass auch der Wasserweg geprüft werden soll.

 

Den Bericht lesen Sie auch in der Emder Zeitung vom 15. März auf Seite 4.

15.03.2013, 14:00 Uhr