Altmaier will die Mitarbeiter von Enercon unterstützen

Der Bundeswirtschaftsminister besuchte die Konverterstation in Emden.

  • Impressionen vom Besuch des Bundeswirtschaftsministers in Emden. Foto: Eric Hasseler (1/3)
  • Impressionen vom Besuch des Bundeswirtschaftsministers in Emden. Foto: Eric Hasseler (2/3)
  • Peter Altmaier (CDU), Bundeswirtschaftsminister, steht an der neuen Konverterstation für Offshore-Windparks in Emden. (3/3)

Emden. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat eine Unterstützung des Bundes bei den Bemühungen um Lösungen zum geplanten Stellenabbau beim Windanlagenhersteller Enercon zugesagt. Altmaier traf am Donnerstag zusammen mit Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) in Emden mit Vertretern des Enercon-Betriebsrats und der IG Metall zusammen. Die Enercon-Geschäftsführung blieb dem Treffen erneut fern.Das Unternehmen plant bundesweit den Abbau von 835 Stellen. Die Enercon-Geschäftsführung war bereits zu einem Krisentreffen bei Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) am Mittwoch nicht erschienen.

Altmaier sagte am Rande seiner „Netzausbaureise“ in Emden: „Wir haben den Wunsch, dass alle Beteiligten an einen Tisch kommen.“ Er wolle aber keine öffentlichen Schuldzuweisungen betreiben. Es müssten sozialverträgliche Lösungen gefunden werden. Die Unternehmen der Branche müssten sich aber auch so aufstellen, dass sie ihrerseits auf den Weltmärkten stärker als bisher Geschäftschancen suchten und dafür sorgten, dass es eine Perspektive für die Beschäftigten gebe.„Das alles werden wir in vielen Einzelgesprächen in den nächsten Tagen und Wochen weiter klären. Der Bund und das Land Niedersachsen arbeiten dabei Hand in Hand“, sagte Altmaier. Der Strukturwandel in der Windbranche müsse für alle leistbar sein. „Wir haben die Möglichkeit, Planungssicherheit zu schaffen, und das werden wir tun.“

Den ausführlichen Hintergrundbericht lesen Sie in der Emder Zeitung vom 17. August 2018 oder im ePaper.

16.08.2018, 11:55 Uhr