Wirtschaft
Beispielloser Preisverfall

Shell schreibt nach Ölpreis-Absturz Milliardenverlust

Der drastische Verfall des Ölpreises infolge der Coronavirus-Pandemie stellt den britisch-niederländischen Konzern vor nie dagewesene Herausforderungen. Der Ölkonzern meldet einen Fehlbetrag von 18,1 Milliarden US-Dollar.

Shell

London (dpa) - Der Ölpreiseinbruch während der Corona-Krise hat dem Ölkonzern Shell einen dicken Verlust eingebrockt. Wegen hoher Abschreibungen im zweiten Quartal stand unter dem Strich ein Fehlbetrag von 18,1 Milliarden US-Dollar (15,4 Mrd Euro), wie das Unternehmen in London mitteilte.

Im Vorjahreszeitraum hatte Shell noch einen Gewinn von knapp 3 Milliarden Dollar erzielt. Wegen des beispiellosen Nachfrage- und Preisverfalls bei Öl schrieb Shell 16,8 Milliarden Dollar ab. Bereinigt brach der Gewinn wegen niedriger Preise für Öl und Flüssiggas auf 638 Millionen Dollar ein.

© dpa-infocom, dpa:200730-99-976558/2

Kommentare
FOLGEN SIE UNS
Anzeige

KONTAKT ZU UNS

Sie ziehen um oder es gibt Probleme bei der Zustellung? Dann finden Sie Hilfe in unserem Servicebereich

Zum Servicebereich

Sie möchten direkten Kontakt zu einer Abteilung aufnehmen oder haben Anregungen? Dann finden Sie im Kontaktbereich die passende Adresse

Zum Kontaktbereich

AM SEEHAFEN