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Prozess wird fortgesetzt

Missbrauchsfall Lügde: Landgericht vernimmt Polizisten

Jahrelang sollen Kinder auf einem Campingplatz in Lügde in NRW sexuell missbraucht worden sein. Hundertfach. In dem Prozess am Landgericht Detmold wird erstmals ein Polizist vernommen.

Campingplatz Lügde

Detmold (dpa) - Mit den Aussagen von sieben Zeugen setzt das Landgericht Detmold (9.00 Uhr) den Prozess um den Missbrauchsfall Lügde fort. Erstmals soll auch ein Polizist vernommen werden.

Die beiden Angeklagten sollen über Jahre auf einem Campingplatz in Lügde an der Landesgrenze zu Niedersachsen hundertfach Kinder schwer sexuell missbraucht und dabei gefilmt haben.

Verantworten müssen sich ein 56-Jähriger aus Lügde und ein 34 Jahre Mitangeklagter aus Steinheim wegen des Missbrauchs. Zuletzt wurde das Verfahren gegen Andreas V. abgetrennt, weil der 56-Jährige wegen einer Krankheit nicht verhandlungsfähig war.

Nach Angaben eines Gerichtssprechers hat der Angeklagte das Gefängniskrankenhaus in Fröndenberg wieder verlassen. Die nächsten Verhandlungstermine sind am Freitag (16. August) und am 30. August. Ein Urteil soll frühestens im September fallen.

Landgericht Detmold zum Verfahren

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