Sport
2. Liga

Wieder ein Spieler: Dynamo Dresden wird Corona nicht los

Die häusliche Quarantäne für den Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden endet am Samstag. Doch nicht für alle. Ein Spieler und ein Mitglied des Trainer- und Betreuerstabes müssen weitere zwei Wochen daheim bleiben.

Dynamo Dresden

Dresden (dpa) - Dynamo Dresden wird das Coronavirus einfach nicht los.

Bei der fünften Testreihe am Mittwoch, die beim gesamten Team des Fußball-Zweitligisten in der häuslichen Quarantäne durchgeführt wurde, wurden erneut ein Spieler sowie ein enger Kontakt eines Mitglieds des Trainer- und Betreuerstabes positiv getestet. Der Spieler, der Angestellte sowie die Kontaktperson müssen sich nun einer weiteren 14-tägigen häuslichen Quarantäne unterziehen. Das gab Dynamo am Donnerstag bekannt.

«Wir mussten damit rechnen, dass in der fünften Testreihe weitere Fälle ans Tageslicht kommen werden. Der weitere Fall in unserer Mannschaft ist ein Beleg dafür, dass das Dresdner Gesundheitsamt trotz des enormen öffentlichen Drucks im höchsten Maße professionell und verantwortungsbewusst gehandelt hat», sagte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge.

Zuvor waren bereits drei Dynamo-Spieler positiv getestet worden. Daraufhin ordnete das Dresdner Gesundheitsamt am 9. Mai eine 14-tägige häusliche Quarantäne für das gesamte Team an, die am Samstag endet. Dann soll das Mannschaftstraining im Hinblick auf den Zweitliga-Neustart für das Team am 31. Mai gegen den VfB Stuttgart wieder aufgenommen werden. Drei Begegnungen mit Dynamo-Beteiligung wurden bis dahin verlegt.

«Es zeigt sich, dass das Dresdner Gesundheitsamt mit der viel diskutierten Maßnahme der häuslichen Quarantäne unserer Mannschaft absolut verantwortungsvoll und richtig gehandelt hat, denn so konnten wir eine Infektionskette innerhalb unseres Teams frühzeitig durchbrechen», erklärte Dynamos Mannschaftsarzt Onays Al-Sadi.

Ab Montag bezieht Dynamo das vorgeschriebene mindestens einwöchige Quarantäne-Trainingslager in einem Dresdner Hotel. Dabei wird es weitere Tests geben. Diese Maßnahmen finden im Zuge eines medizinischen Konzeptes statt, das von der DFL zusammen mit einer Taskforce, die aus verschiedenen Experten besteht, zur Fortsetzung des Spielbetriebes in der Bundesliga und 2. Bundesliga entwickelt wurde.

Fraglich bleibt, was bei einem weiteren Corona-Fall während des Quarantäne-Trainingslagers passiert. Schickt das Dresdner Gesundheitsamt dann wieder alle in häusliche Quarantäne? In diesem Fall wären der Spielplan der DFL und das geplante Saisonende am 28. Juni nicht mehr haltbar. Ein Saisonabbruch-Szenario gibt es derzeit noch nicht.

Dynamo-Mitteilung

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