Firmenblog
So fing es bei MD vor 25 Jahren an
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MD eröffnet in Wolthusen mit Schulungsräumen in einer alten Villa

  • Extra hübsch für den Fototermin anlässlich der Sonderseite zur Eröffnung: Klaus Groenewold und Silja Rataj in ihrem Büro. (1/3)
  • Außenaufnahme von der Villa in Wolthusen. (2/3)
  • Unterrichtet wurde auch mittels Overhead-Projektor und speziellem Zusatzgerät. Viel Platz benötigten die damals noch recht sperrigen Computer. EZ-Bilder: Brandes (3/3)

Emden. Manche Firmengeschichte liest sich wie ein guter Roman - gut aufgebaut, zielstrebig und mit einem Happy End. So ist es auch bei der, die die Firma MD in den letzten 25 Jahren geschrieben hat.

Als Klaus Groenewold und seine damalige Bekannte Silja Rataj ihr Betriebswirtschaftsstudium in Emden abgeschlossen hatten und seit drei Jahren in Hamburg in „guten Jobs” tätig waren, hatten sie dennoch den Wunsch, wieder zurück nach Emden zu gehen.

Siljas Idee: „Wir machen uns mit EDV-Schulungen selbstständig”. Bereits während des Studiums hatten die beiden Schulungserfahrung gesammelt und als studentische Aushilfskräfte untere Semester unterrichtet. Auch an der VHS waren sie damals als Studenten tätig gewesen.

Obwohl in ihrem persönlichen Umfeld Panik ausbrach angesichts der Tatsache zwei tolle Jobs in Hamburg hinzu schmeißen für eine unsichere Selbstständigkeit, ließen sich die beiden nicht entmutigen und fingen an. „Die ersten fünf Jahrehat-ten wir 14 Stunden am Tag gearbeitet und dennoch musste uns unser Steuerberater und Freund Rüdiger Clüver verkünden ,Ihr seid toll, ihr seid fleißig, aber ihr seid pleite'. Daher musste etwas passieren”, so Klaus Groenewold.

Da Aufgeben nicht in Frage kam, gab es nur die Flucht nach vorne. Es wurde eine Halle mit mehreren Schulungsräumen gebaut. Auch wenn die Finanzierung nicht einfach war, mit der Unterstützung von Eltern, Familie und Freunden sowie viel Eigenleistung und Fleiß konnte 1998 der Bezug der Halle in der Stedinger Straße gefeiert werden.

„Ab diesem Zeitpunkt wurde die Firma von vielen erst richtig wahrgenommen und die Umsätze und das Angebot vergrößerte sich stetig”, so Klaus Groenewold rückblickend.

Zu dem Zeitpunkt gab es bereits acht Mitarbeiter und innerhalb eines Jahres wurde die Halle zu klein. Also wurde, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden, denn die Schüler und Kunden fragten auch nach entsprechenden Geräten, eine zweite Halle gebaut.

03.07.2018, 15:36 Uhr
Über die Autorin
Heike Goyert Redakteurin PR-Redaktion bei der EZ seit: 1989–2000, 2001
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