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Die Arbeiterwohlfahrt stellt sich in Emden neu auf
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Besser vernetzt für eine bessere Versorgung

  • Die Sozialstation der Awo Emden: Das Einzugsgebiet für den Pflegedienst und die Tagespflege umfasst die Stadt Emden und die Gemeinden Hinte und Krummhörn sowie Norden. (1/6)
  • Die Sozialstation der Awo Emden: Das Einzugsgebiet für den Pflegedienst und die Tagespflege umfasst die Stadt Emden und die Gemeinden Hinte und Krummhörn sowie Norden. (2/6)
  • Das Altenwohnzentrum in Emden in der Hermann-Allmers-Straße: In vier Wohnbereichen stehen 130 Pflegeplätze zur Verfügung. (3/6)
  • Hier ist der Sitz des Awo Kreisverbands Emden e.V.: Falkenhorst im Philosophenweg 36 in Emden. (4/6)
  • Wollen vernetzter miteinander arbeiten: Ines Witt, Frank Schadebrod, Martina Janeczek und Andreas Krawczyk. Hier zusammen mit dem Kreisverbandsvorsitzenden Friedhelm Merkentrup. (5/6)
  • Betreutes Wohnen in Emden: Das Angebot der Awo ermöglicht es älteren Menschen, das Leben selbstständig und selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu gestalten. (6/6)

Emden. Neue Mitarbeiter sorgen für neue Konzepte und andere Blickweisen, so auch bei der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Emden. Seit September ist Andreas Krawczyk neuer Geschäftsführer des Kreisverbandes Emden und der Sozialstation. Er möchte die Leistungen und die unterschiedlichen Einrichtungen in der Region bekannter machen.

„Im Grunde bieten wir von der ersten Unterstützung durch den ambulanten Dienst und die Tagespflege über das Betreute Wohnen bis hin zu den Altenwohnzentren alles an, nur viele wissen dieses nicht”, sagt Andreas Krawczyk. Zusammen mit seinen Kollegen Ines Witt, zuständig für das Betreute Wohnen, Martina Janeczek vom Wohnpark Pewsum und Frank Schadebrod vom Altenwohnzentrum Emden möchte er die Bereiche besser vernetzen und nach außen darstellen. „Wir wollen enger zusammenarbeiten, sodass ein um Rat oder Hilfe Fragender schneller an die für ihn richtige Stelle übergeleitet wird”, sagt Frank Schadebrot, der seit März Einrichtungsleiter des Altenwohnzentrums in der Hermann-Allmers-Straße ist.

Altenwohnzentren

Die Awo betreibt zwei Häuser, eines in Emden und eines in Pewsum. Unter der Bezeichnung „Wohnpark” wird das Haus in Pewsum in der Manningastraße 4 geführt. Es liegt mitten im Zentrum von Pewsum. Dort gibt es 56 Einzel- und elf Doppelzimmer.

Das Altenwohnzentrum in Emden liegt in der Hermann-Allmers-Straße 105. In vier Wohnbereichen stehen insgesamt 130 Pflegeplätze zur Verfügung. Die Bewohner sind in 34 Einzel- und 48 Doppelzimmern untergebracht. In beiden Häusern gibt es für Demenz-Erkrankte konzipierte Bereiche. Außerdem wird die Kurzzeitpflege ebenso angeboten wie die Verhinderungspflege, mit jeweils einer Dauer von bis zu acht Wochen.

„Wie bei allen unseren Angeboten legen wir auch bei den stationären Einrichtungen viel Wert auf gemeinschaftliche Aktionen”, sagt Frank Schade᠆brod. So gehören viele Zusammenkünfte und Feste mit allen Bewohnern zum jährlichen Ablauf dazu.

Darüber hinaus gibt es im Haus das „Café Mozart”. Dieses ist als öffentliches Café auch für die Öffentlichkeit zugänglich und wird gerne genutzt.

Pflegenotaufnahme

Seit mehreren Jahren gibt es eine rund um die Uhr besetzte Bereitschaft, die in Notfällen schnell weiterhilft. „Diese Pflegenotaufnahme ist einzigartig hier in der Region”, sagt Andreas Krawczyk. Sie ist telefonisch unter s 08 00 /  420 42 01 erreichbar.

Ausbildung

Um auch für die Zukunft bestens gerüstet zu sein, bietet die Awo verschiedene Ausbildungen an. Pflegeassistenten werden ebenso geschult wie Fachkräfte und Personen in der Hauswirtschaft. Außerdem gibt es Kooperationen mit Krankenhäusern. „Und im Hinblick auf die Zusammenlegung der Krankenpflegeausbildung und der Altenpflege ab 2020 brauchen wir Kooperationspartner”, sagt Andreas Krawczyk. Um jungen Menschen einen Einblick in die unterschiedlichen Berufe bei der Awo zu geben, werden für Jugendliche ab 16 Jahren Praktika-Plätze angeboten.

Soziale Dienstleistungen, Hilfe und Unterstützung

Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Emden ist ein richtiges Allround-Talent: Von der ersten Unterstützung durch den ambulanten Dienst und die Tagespflege über das Betreute Wohnen bis hin zu den Altenwohnzentren bietet die Emder Einrichtung ganz unterschiedliche Leistungen. Im September hat Andreas Krawczyk die Geschäftsführung des Kreisverbandes Emden und der Sozialstation übernommen und möchte die Leistungen nun noch stärker in den Fokus rücken. Denn die Awo ist eine lebendige Gemeinschaft mit vielen sozialen Diensten und Aufgaben. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die dauerhaft oder auch nur für einen kurzen Zeitraum Unterstützung, Beratung oder einfach Zuwendung brauchen. Dabei ist das Wesensmerkmal der angebotenen Arbeit immer die Hilfe zur Selbsthilfe. Geboten wird ein breites Spektrum an sozialen Dienstleistungen, an Hilfe und Unterstützung. Ambulanter Dienst

Tagespflege

Auch die Angebote der Tagespflege dienen dazu, dass Menschen möglichst lange in ihrem Zuhause und der gewohnten Umgebung leben können, ohne auf eine professionelle Betreuung und Pflege zu verzichten. Die Tagespflege bietet für Senioren Abwechslung und für Angehörige eine Entlastung. Über einen Fahrdienst wird der Angehörige von der Awo abgeholt, startet den Tag mit einem zweiten Frühstück und dann finden verschiedene Aktivitäten statt, wie basteln, backen und Gartenarbeit. 

Wer die Tagespflege einmal kostenlos kennenlernen möchte, kann sich an die Verwaltung Christa von Koenen unter Awo Sozialstation gGmbH, Hermann-Allmers-Straße 93 in 26721 Emden

Betreutes Wohnen

In der Hermann-Allmers-Straße und der Gustav-Freytag-Straße wird Betreutes Wohnen von der Awo angeboten. Dieses Angebot ermöglicht es älteren Menschen, das Leben selbstständig und selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu gestalten. Je nach Bedarf können verschiedene Betreuungsleistungen in Anspruch genommen werden. In den neuen 23 altengerechten, barrierefreien und zum Teil rollstuhlgerechten Wohnungen, die erst vor einigen Jahren in der Hermann-Allmers-Straße gebaut wurden, können die Bewohner ihr Leben nach den eigenen Wünschen gestalten. Außerdem gibt es im Altbau weitere 29 Wohnungen, sodass insgesamt 52 Wohnungen zur Verfügung stehen. Die Größe der Wohnungen liegt zwischen rund 40 und etwa 74 Quadratmeter. Des Weiteren gibt es Gemeinschaftsräume und ein Appartement für Angehörige. Auf Wunsch können auch Betreuungsleistungen dazu gebucht werden”, sagt Pflegeberaterin Ines Witt. In der Begegnungsstätte finden zweimal pro Woche Veranstaltungen satt, die auch für Externe geöffnet sind.

12.10.2018, 11:00 Uhr
Über die Autorin
Heike Goyert Redakteurin PR-Redaktion bei der EZ seit: 1989–2000, 2001
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